| Mehr

Feuchtwälder in der nördlichen Altmark

Die Landschaft beiderseits der früheren innerdeutschen Grenze ist von außerordentlicher Strukturvielfalt geprägt. Während Minen und Stacheldraht den Menschen von diesem Grenzstreifen ferngehalten haben, findet die Natur immer einen Weg. Und so finden sich hier noch ausgedehnte zusammenhängende Waldungen. In den Randbereichen finden sich Feuchtwiesen, Brachen, Sümpfe sowie Still- und Fließgewässer. Besonders der Kranich, die Ringelnatter und der Moorfrosch sind hier zuhause.

Bild: Pixelio.de

Paradies in Gefahr

Doch auch diese Kleinodien sind in Gefahr. Sie leiden unter den angrenzenden Entwässerungsgräben, die den Wasserhaushalt der nassen naturnahen Wälder stark beeinträchtigen.

was wir tun

  • Hier und in zahlreichen weiteren Projektgebieten wie im Thüringer Wald, im einzugsgebiet der Nahe oder der Märkischen Schweiz setzen wir ausgewählte Vorhaben der Wasserrückhaltung und Wiedervernässung praktisch um.
  • Verstreut wie die Feuchtwälder sind auch die Erfahrungen und Kenntnisse über ihre Wiedervernässung. Wir sammeln sie, bereiten sie in einem Leifaden auf und stellen sie den Praktikern vor Ort zur Verfügung.
  • Wir fördern innovative Methoden der Wasserrückhaltung
  • Waldeigentümer, Förster und Umweltverbände sensibilisieren wir für die Notwendigkeit und die vielfältigen Vorteile der Wiedervernässung ehemals feuchter Wälder.