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Luftschadstoffe – Feinstaub und Stickstoffdioxid

Rückstände aus einem Auspuff eines Dieselfahrzeugs (li) und eines Benzinfahrzeugs (re).(Foto: DUH)

Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren verteilen eine Vielzahl von Stoffen in der Luft, die sowohl Menschen und Tiere schaden, aber auch Pflanzen, Gewässer, Böden und sogar Bauwerke und Materialien angreifen. Dazu zählen Feinstaub (PM 10), Stickoxide (NOx), Schwefeldioxid (SO2), Blei sowie Ozon (O3). Die höchsten Belastungen treten in Städten auf. Die Abgase von Lastwagen, Pkw, Bussen, aber auch von Baumaschinen und Diesellokomotiven schädigen Lunge, Herz und Kreislauf. Allein in Deutschland sterben jährlich ca. 70.000 Menschen. Eu-weit sind es insgesamt sogar 300.000 Menschen die vorzeitig aufgrund von Feinstaub sterben. Zudem beschleunigen unsere Dieselruß-Emissionen den Klimawandel, da sie von den Luftströmungen der Nordhalbkugel insbesondere in die Arktis und auf die Gletscher der Hochgebirge getragen werden und dort eine beschleunigte Eisschmelze verursachen.

Vor allem in Städten sammeln sich - neben CO2 - Dieselrußemissionen und Stickoxide (NOx) an. Besonders  Feinstaub (PM 10) und Stickstoffdioxid (NO2) richten dabei erhebliche gesundheitliche und klimatische Schäden an.

Atemwegserkrankungen wie Astma, Bronchitis aber auch Krebs nehmen als Folge der Feinstaubbelastung in der Luft zu. Allein in Deutschland sind jährlich ca. 70.000 Todesfälle, EU-weit sind sogar 500.000 Todesfälle durch Feinstaub-bedingte Krankheiten zu verzeichnen.

Stickstoffdioxid ist ein Reizgas, das die die Atemschleimhäute angreift und die Atemwegsfunktionen beeinträchtigt. So kann es zu Bronchitis und anderen Atemwegserkrankungen kommen. NO2 kann man bei normalen Konzentrationen in der Luft weder sehen noch riechen. Besonders Kinder, Asthmatiker und kranke Menschen sind gefährdet.