Helft den Frühlingsboten!

- Der Kiebitz braucht geschützte ungestörte Plätze für seine Brutmulden. (Foto: Hans Hillewaert/Wikimedia.de)
Die Kiebitz-Bestände sind in den letzten beiden Jahrzehnten sehr stark zurückgegangen. Ein deutliches Zeichen, wie unsere Kulturlandschaften fortschreitend veröden. Intensiv bewirtschaftete Ackerflächen, Entwässerungen, frühe Mahd im Grünland, und Chemikalien bedrohen diesen Regenpfeifer.
Umso wichtiger ist es, Refugien für bedrohte Arten zu schaffen. Das geschieht zur Zeit in der Esterauniederung im Landkreis Uelzen. Hier entsteht eine Landschaft, gestaltet für Kiebitz und Co. Schon heute sind erste Erfolge sichtbar.
Partnersuche beim Open-air Konzert
In dieser halboffenen Landschaft fühlen sich Bodenbrüter wie der Kiebitz wohl. Auch andere Frühlingssänger wie das Braunkehlchen, das die Gesänge anderer Vögel nachahmt, oder die Heidelerche und die Nachtigall mit ihrem durchdringenden Ruf kehren jedes Jahr in diese Gegend zurück.
Ob sie alle jedoch als Brutvögel in der Esterauniederung heimisch bleiben, hängt davon ab, ob die Kulturlandschaft mit feuchtem Dauergrünland und Heckensäumen auf Dauer so erhalten bleibt.
Entlang von Bachläufen ist auch der Fischotter auf kilometerlangen Wanderungen unterwegs auf Brautschau und Nahrungssuche.

- Entwässerungen und frühe Mahd schaden der Pflanzen- und Tierwelt. (Foto: M. Walke)
Esterauniederung bietet Heimat
Unser Partner vor Ort, der NABU Uelzen, vereint in dem umfassenden von der EU geförderten Naturschutzprojekt in vorbildlicher Weise verschiedene Aspekte:
- Biotoperhaltung- und Artenreichtum
- Naturverträgliches Wirtschaften mit extensiver Beweidung
- Umweltbildung und soziale Integration
Lebensqualität für alle!
Sogar die Revitalisierung eines alten Esterauer Flussmäanders kann in Zukunft ins Auge gefasst werden. Landschaftspflegearbeiten, wie z.B. das Beschneiden alter Kopfweidenbestände, werden in Zusammenarbeit mit dem benachbarten Martinshof durchgeführt und tragen zur sozialen Integration von behinderten und benachteiligten Menschen bei.
Unterstützen Sie den Erlebnisraum Esterauniederung!

- Dexter Rinder gestalten als tierische Landschaftspfleger Weiden für Bodenbrüter, wie den Kiebitz. (Foto: Lars Wellmann)
Ihre Spende bewirkt konkrete Veränderungen in der Landschaft und kommt nicht nur wildlebenden Tieren zugute, sondern auch alten Haustierrassen und den Bewohnern der Region. Informationstafeln auf einem Rundweg und ein Beobachtungsstand sollen einen Überblick über Naturschönheiten vermitteln, damit jeder Frühling ein Erlebnis wird.
Unser Partner vor Ort setzt sich mit umsichtiger Planung und langjähriger Erfahrung für die Erhaltung dieser Kulturlandschaft ein. Zusammenarbeit mit örtlichen Institutionen sowie Grundstücksbesitzern und die Beschaffung der notwendigen Mittel sind dabei wesentlicher Bestandteil der Überzeugungsarbeit.
Ihre Spenden sind eine gute Investition und helfen, den Schutz der Esterauniederung in die Tat umzusetzen:
- Mit 3.500 Euro können in der Niederung Flutmulden für Amphibien ausgebaggert werden.
- Wenn Sie 500 Euro spenden, können wir 1.000 qm Grünland für die Beweidung kaufen.
- Eine Einzelpflanzung einer Eiche als Schattenbaum kostet 300 Euro.
- Mit 100 Euro kann eine 20 Meter Biotop-Hecke gepflanzt werden.
- Und mit 10 Euro können schon 1,5 Meter Weidezauntechnik installiert werden.
Hier können Sie online spenden!
Werden Sie Pate für den Kiebitz
Schon mit einem kleinen, regelmäßigen Beitrag können Sie Kiebitz-Pate werden und so wirkungsvoll und verlässlich zur Erhaltung wertvoller Kulturlandschaften beitragen.
Als Geschenk ist die Kiebitz-Patenschaft mit Urkunde höchst individuell und außergewöhnlich
Hier können Sie eine Kiebitz-Patenschaft übernehmen!
Pressemittelungen
- 11.05.2012 - OCEAN2012-Verbände: Schluss mit Steuergeldern für Überfischung
- 26.04.2012 - Falscher Fisch auf dem Tisch: Importware und Billigfisch nehmen zu
- 19.04.2012 - Aktuelle zeo2: Meins ist Deins, Teilen und Tauschen als neue Massenbewegung
- 18.04.2012 - Fremder Fisch auf unserem Tisch – Deutschland immer abhängiger von Fischimporten
- 16.03.2012 - Deutsche Umwelthilfe startet Haus- und Straßensammlung zum Schutz der Natur


